Beste Voraussetzungen für Bildung.
Wir bauen eine Berufsschule in Ghana.

Das Dorf Kpawumo bei Tamale in Ghana ist geprägt von einer hohen Jugendarbeitslosigkeit. Viele Kinder wissen nicht, was sie nach der Schule anfangen sollen. Wir wollen diesen jungen Menschen eine Perspektive bieten. Gemeinsam mit dem Verein Kpawumo Göttingen e.V. haben wir ein Konzept erarbeitet, um in den kommenden Monaten eine Berufsschule in Ghana zu bauen. Ziel ist es, bestmögliche Voraussetzungen für eine gute Ausbildung zu schaffen. In der Berufsschule werden die Jungen und Mädchen zu Schreiner/innen und Schneider/innen ausgebildet. Die Ausbildung erfolgt durch gelernte Handwerker/innen mit Unterstützung aus Deutschland.

Entdecken Sie den Projektfortschritt hier auf unserem "Bau-Blog". 
Ihre Kurt König Baumaschinen GmbH

"Mit Bildung legen wir den Grundstein für die erfolgreiche Gestaltung der Zukunft junger Menschen in Ghana."
Kurt König, Geschäftsführer

Das Projekt.
Warum machen wir das?

Wir möchten mit dieser Maßnahme gesellschaftliche Verantwortung übernehmen und unser Wissen und Kapital dort einsetzen, wo es gebraucht wird. Der Wohlstand unserer westlichen Gesellschaft ist auch auf dem Rücken der Schwellenländer entstanden. Dort wollen wir helfen. Berufsausbildungen gibt es in Ghana nur sehr wenige. Durch den Bau der Berufsschule verändern wir nachhaltig die Perspektiven junger Menschen in der Region Tamale. Mit dieser Bildungseinrichtung legen wir einen greifbaren Grundstein für Veränderung und Aufbruch. Die Schulabgänger werden langfristig Unterstützung für ihren Einstieg in das Berufsleben erhalten – beispielsweise durch subventionierte Kredite oder kostenfreie Werkzeuge. So schaffen wir beste Voraussetzungen für die Zukunft. All das geschieht aus tiefer Überzeugung.

Baufortschritt & Berichte aus dem Alltag
Entdecken Sie den Bauprozess und erfahren Sie mehr über den Schulalltag. Mitarbeiter & Management berichten von vor Ort.

Im November 2018 war Baubeginn. Wir dokumentieren seitdem mit Bildern und kurzen Texten den Fortschritt. In den vergangenen Monaten sind Mitarbeiter der Kurt König Baumschinen GmbH in der Region gerist um beim Aufbau mitzuhelfen. 

 

21.08.19
Die Schulklasse der Schneider

Der Unterricht unserer großen Schneiderklasse wird von Lukman Adam Gunu geleitet. Lukman Adam Guni ist Schneidermeister, verheiratet und hat drei Kinder. Er hat den größten Teil seiner Ausbildung in Bolgatanga absolviert. Lukman ist der Sohn eines Häuptlings. Sein Vater legte großen Wert auf seine Ausbildung, drei Brüder sind Geschäftsleute in den Niederlanden und Großbritannien. Er liebt seine Arbeit als Schneider und Lehrer, und wir sind sehr froh, ihn für unsere Berufsschule gewonnen zu haben.

Sulemana Amina, 20. Nachdem sie die Grundschule abgeschlossen hatte, konnte ihr Vater nicht mehr für die benötigten Schulmaterialien aufkommen. Amina verkaufte Kleidung auf der Straße. Sie hat einen zwei Jahre alten Jungen. Sie ist nicht verheiratet und der Vater kümmert sich wenig um das Kind. Sie ist sehr dankbar, den Ausbildungsplatz, und damit eine Chance auf Verbesserung ihrer Lebensumstände, bekommen zu haben. 

Musah Balkisu, 19, lebte mit ihren Eltern und Geschwistern in Yendi. Ihr Vater zog dann nach Tamale um und ließ die Familie zurück. Ihre Mutter konnte Balkisu nicht unterstützen und drängte sie, zu ihrem Vater zu ziehen. Als sie das tat, wollte dieser aber nichts von ihr wissen. In dieser aussichtslosen Situation riss Balkisu nach Accra aus, in der Hoffnung, dort etwas Geld zu verdienen. Glücklicherweise geriet sie nicht an die falschen Personen und kam unbeschadet zurück. Sie ist sehr froh, bei uns eine neue Chance für ihre Zukunft bekommen zu haben.

Fuseini Geimantu, 19, ehemalige Schülerin der Kpawumo Primary School, konnte die weiterführende Schule wegen finanzieller Probleme der Eltern nicht besuchen. Sie verkaufte zwei Jahre lang Essen an einem Straßenstand und freut sich jetzt auf ihre Ausbildung bei uns.


Sulemana Alhassan, 26, ist Vollwaise. Die Großfamilie besteht nur aus Agra-Arbeitern und konnte nicht für seine Ausbildung aufkommen. Er arbeitete in einem Betrieb für die Herstellung von traditioneller Bekleidung (Smock) und finanzierte seinen Schulbesuch damit bis zur 11. Klasse. Leider konnte der Betrieb ihn nicht weiter beschäftigen, und das führte zum Schulabbruch. Aber er ist glücklich, bei uns aufgenommen worden zu sein.


Mashud Mariam, 18, ist ehemalige Schülerin der Kpawumo Primary School und lebt im Kpawumo Waisenhaus. Sie hatte die Lust auf eine rein schulische Ausbildung verloren und ist jetzt froh, dass sie bei uns Schneiderin werden kann.


Yakubu Zeinab, 22. Nach dem Tod ihres Vaters fehlten ihr die finanziellen Mittel, um die schulische Ausbildung abzuschließen. Zeinab hat bereits einen Sohn im Alter von 1,5 Jahren und wird bald den Vater ihres Sohnes heiraten.

Kwame Mariam, 17, ist die Tochter der Ehefrau unseres Generalmanagers Dawuda aus einer früheren Beziehung. Sie wuchs bei ihren Großeltern in Bolgatanga auf, und diese legten keinen Wert auf schulische Ausbildung. Sie spricht kein Dagbani, dafür aber Englisch. 

Mutawakil Nimantu, 17, hat die Schule in der 6. Klasse abgebrochen, weil sie keine Lust hatte zu lernen. Im Anschluss versuchte sie eine Anstellung in Kumasi zu bekommen. In ihrer Hilfsarbeit als Trägerin war Nimantu unglücklich. Sie freut sich nun auf die Ausbildung.


Musah Abdallah, 21, ehemaliger Schüler der Kpawumo Primary School, konnte von seiner Familie nicht weiter unterstützt werden. Sein Vater wollte, dass er ihm auf der Farm hilft, ließ sich aber schließlich von Abdallah davon überzeugen, ihn stattdessen die Ausbildung antreten zu lassen. 


Abdulei Azara, 22, musste sich um ihre blinde Großmutter kümmern und konnte bisher nicht zur Schule gehen. Sie ist bereits verheiratet, mit einem Maurer, und sie freut sich sehr, die Chance der Ausbildung bei uns bekommen zu haben.


 

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21.08.19
Die Schulklasse der Schneider

Der Unterricht unserer großen Schneiderklasse wird von Lukman Adam Gunu geleitet. Lukman Adam Guni ist Schneidermeister, verheiratet und hat drei Kinder. Er hat den größten Teil seiner Ausbildung in Bolgatanga absolviert. Lukman ist der Sohn eines Häuptlings. Sein Vater legte großen Wert auf seine Ausbildung, drei Brüder sind Geschäftsleute in den Niederlanden und Großbritannien. Er liebt seine Arbeit als Schneider und Lehrer, und wir sind sehr froh, ihn für unsere Berufsschule gewonnen zu haben.

Sulemana Amina, 20. Nachdem sie die Grundschule abgeschlossen hatte, konnte ihr Vater nicht mehr für die benötigten Schulmaterialien aufkommen. Amina verkaufte Kleidung auf der Straße. Sie hat einen zwei Jahre alten Jungen. Sie ist nicht verheiratet und der Vater kümmert sich wenig um das Kind. Sie ist sehr dankbar, den Ausbildungsplatz, und damit eine Chance auf Verbesserung ihrer Lebensumstände, bekommen zu haben. 

Musah Balkisu, 19, lebte mit ihren Eltern und Geschwistern in Yendi. Ihr Vater zog dann nach Tamale um und ließ die Familie zurück. Ihre Mutter konnte Balkisu nicht unterstützen und drängte sie, zu ihrem Vater zu ziehen. Als sie das tat, wollte dieser aber nichts von ihr wissen. In dieser aussichtslosen Situation riss Balkisu nach Accra aus, in der Hoffnung, dort etwas Geld zu verdienen. Glücklicherweise geriet sie nicht an die falschen Personen und kam unbeschadet zurück. Sie ist sehr froh, bei uns eine neue Chance für ihre Zukunft bekommen zu haben.

Fuseini Geimantu, 19, ehemalige Schülerin der Kpawumo Primary School, konnte die weiterführende Schule wegen finanzieller Probleme der Eltern nicht besuchen. Sie verkaufte zwei Jahre lang Essen an einem Straßenstand und freut sich jetzt auf ihre Ausbildung bei uns.


Sulemana Alhassan, 26, ist Vollwaise. Die Großfamilie besteht nur aus Agra-Arbeitern und konnte nicht für seine Ausbildung aufkommen. Er arbeitete in einem Betrieb für die Herstellung von traditioneller Bekleidung (Smock) und finanzierte seinen Schulbesuch damit bis zur 11. Klasse. Leider konnte der Betrieb ihn nicht weiter beschäftigen, und das führte zum Schulabbruch. Aber er ist glücklich, bei uns aufgenommen worden zu sein.


Mashud Mariam, 18, ist ehemalige Schülerin der Kpawumo Primary School und lebt im Kpawumo Waisenhaus. Sie hatte die Lust auf eine rein schulische Ausbildung verloren und ist jetzt froh, dass sie bei uns Schneiderin werden kann.


Yakubu Zeinab, 22. Nach dem Tod ihres Vaters fehlten ihr die finanziellen Mittel, um die schulische Ausbildung abzuschließen. Zeinab hat bereits einen Sohn im Alter von 1,5 Jahren und wird bald den Vater ihres Sohnes heiraten.

Kwame Mariam, 17, ist die Tochter der Ehefrau unseres Generalmanagers Dawuda aus einer früheren Beziehung. Sie wuchs bei ihren Großeltern in Bolgatanga auf, und diese legten keinen Wert auf schulische Ausbildung. Sie spricht kein Dagbani, dafür aber Englisch. 

Mutawakil Nimantu, 17, hat die Schule in der 6. Klasse abgebrochen, weil sie keine Lust hatte zu lernen. Im Anschluss versuchte sie eine Anstellung in Kumasi zu bekommen. In ihrer Hilfsarbeit als Trägerin war Nimantu unglücklich. Sie freut sich nun auf die Ausbildung.


Musah Abdallah, 21, ehemaliger Schüler der Kpawumo Primary School, konnte von seiner Familie nicht weiter unterstützt werden. Sein Vater wollte, dass er ihm auf der Farm hilft, ließ sich aber schließlich von Abdallah davon überzeugen, ihn stattdessen die Ausbildung antreten zu lassen. 


Abdulei Azara, 22, musste sich um ihre blinde Großmutter kümmern und konnte bisher nicht zur Schule gehen. Sie ist bereits verheiratet, mit einem Maurer, und sie freut sich sehr, die Chance der Ausbildung bei uns bekommen zu haben.


 

13.08.19
Die Schulklasse der Schreiner

Wir sind sehr froh motivierten jungen Menschen eine Schreinerausbildung zu ermöglichen. Der theoretische Unterricht wird von Idrissu Nasiru geleitet. Idrissu Nasiru (1. Porträt) hat in Accra Bauingenieurwesen studiert und wurde von der Dorfgemeinschaft zum Aufbau und Betrieb unserer Schule freigestellt. Wir sind sehr dankbar ihn für unsere Schule gewonnen zu haben. Seine Schüler sind:

Salifu Mohammed, 19, konnte die Junior High School aus familiären und finanziellen Gründen nicht beenden. Er arbeitete fünf Jahre lang in einem Betrieb für die Herstellung traditioneller Bekleidung (Smock) und sagt von sich selbst, dass er zum Zeitpunkt des Schulabbruchs keine Lust auf Schule hatte. Er kann kaum schreiben oder lesen. Mohammed ist sehr froh darüber, einen Ausbildungsplatz bekommen zu haben. Er hat erkannt, dass Bildung der Schlüssel für seine Zukunft ist, und hat großes Interesse am Lernen.

Abdul Rahaman Shakun, 19, hat im sechsten Schuljahr die Schule abgebrochene. Er war zuletzt in meiner Klasse. Shakun berichtet, dass seine Eltern Analphabeten sind und ihn nicht bei seiner Ausbildung unterstützen. Das hat ihn bewogen, den Schulbesuch zu beenden. Er hofft nun auf eine gute Berufsausbildung bei uns, um von seinen Eltern unabhängig zu werden. 

Sulemana Hafiz, 14, lebte bis zu seinem 6. Lebensjahr  mit seiner Mutter in Accra, bis diese erkrankte und sie nach Kpawumo zur Großfamilie zogen. Er besuchte die 2. Klasse unserer Schule, bis er sich ein Bein brach und von seinem Großvater gepflegt wurde. Danach musste er für ihn sechs Jahre lang die Kühe hüten. Er kann fast gar nicht schreiben, lesen oder rechnen.

Ahmed Hassan, 31, wuchs als Sohn eines Häuptlings auf. Nach dem Tod seines Vaters, als Hassan acht Jahre alt war, wurde er von seinem Onkel aufgenommen. Dieser förderte seine Ausbildung, schickte ihn auf eine gute Schule und sorgte für die benötigten Schulmaterialien. Leider verstarb auch der Onkel, als Hassan die 8. Klasse besuchte. Der verbliebene Rest der Familie war nicht in der Lage, ihn weiter zu fördern. Irgendwie hat er seinen Realschulabschluss aus eigener Kraft geschafft (nach der 9. Klasse). Seitdem hat er sich als Tagelöhner über Wasser gehalten.

Abulai Suale, 17, Vollwaise. Nachdem Tod seines Vaters versorgte er seine kranke Mutter, bis auch diese verstarb. Daraufhin nahm der älteste Bruder Suale zu sich nach Kpawumo, was war nach seiner Aussage ein Segen war. Er ist glücklich, bei uns ausgebildet zu werden. Wegen der familiären Umstände hat er bisher meist nur sporadisch die Schule bis zur 4. Klasse besuchen können.

Alhassan Ibrahim, 19. Der Tod seines Vaters beendete seine Schulkarriere in der 7. Klasse. Ibrahim hatte niemanden in der Familie, der ihn unterstützen konnte. Er ist der Erstgeborene Sohn seiner Eltern und hält eine gute Ausbildung für sein weiteres Leben für sehr wichtig. Er möchte sich in der Zukunft um seine Geschwister kümmern und ihnen ebenfalls eine Ausbildung ermöglichen.

Alhassan Saidu, 19, ist nie zur Schule gegangen. Seinem Vater wurde vorgeworfen, Voodoo zu betreiben und Imorros Vater damit getötet zu haben. Saidu ist ein sehr guter Freund von Imorro. Sein Vater wurde verbannt und Saidu blieb in Kpawumo, um die Tiere zu hüten. Mit den anderen Kindern die Schule zu besuchen war ihm verboten. Ich kenne ihn schon seit sechs Jahren. Er hat das Schulverbot umgangen, indem er die Tiere auf dem Fußballplatz vor unserer Schule grasen ließ und sich dann in den Eingang setzte, um so dem Unterricht zu folgen.

Dawuda Abdul Somed, 19, hat den Schulbesuch nach nicht bestandenem Realschulabschluss auf Drängen seiner älteren Geschwister beendet, die seit dem Tod seines Vaters für ihn verantwortlich sind. Er möchte sehr gern Schreiner werden und ist froh, nun eine Ausbildungsstelle zu haben

 

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13.08.19
Die Schulklasse der Schreiner

Wir sind sehr froh motivierten jungen Menschen eine Schreinerausbildung zu ermöglichen. Der theoretische Unterricht wird von Idrissu Nasiru geleitet. Idrissu Nasiru (1. Porträt) hat in Accra Bauingenieurwesen studiert und wurde von der Dorfgemeinschaft zum Aufbau und Betrieb unserer Schule freigestellt. Wir sind sehr dankbar ihn für unsere Schule gewonnen zu haben. Seine Schüler sind:

Salifu Mohammed, 19, konnte die Junior High School aus familiären und finanziellen Gründen nicht beenden. Er arbeitete fünf Jahre lang in einem Betrieb für die Herstellung traditioneller Bekleidung (Smock) und sagt von sich selbst, dass er zum Zeitpunkt des Schulabbruchs keine Lust auf Schule hatte. Er kann kaum schreiben oder lesen. Mohammed ist sehr froh darüber, einen Ausbildungsplatz bekommen zu haben. Er hat erkannt, dass Bildung der Schlüssel für seine Zukunft ist, und hat großes Interesse am Lernen.

Abdul Rahaman Shakun, 19, hat im sechsten Schuljahr die Schule abgebrochene. Er war zuletzt in meiner Klasse. Shakun berichtet, dass seine Eltern Analphabeten sind und ihn nicht bei seiner Ausbildung unterstützen. Das hat ihn bewogen, den Schulbesuch zu beenden. Er hofft nun auf eine gute Berufsausbildung bei uns, um von seinen Eltern unabhängig zu werden. 

Sulemana Hafiz, 14, lebte bis zu seinem 6. Lebensjahr  mit seiner Mutter in Accra, bis diese erkrankte und sie nach Kpawumo zur Großfamilie zogen. Er besuchte die 2. Klasse unserer Schule, bis er sich ein Bein brach und von seinem Großvater gepflegt wurde. Danach musste er für ihn sechs Jahre lang die Kühe hüten. Er kann fast gar nicht schreiben, lesen oder rechnen.

Ahmed Hassan, 31, wuchs als Sohn eines Häuptlings auf. Nach dem Tod seines Vaters, als Hassan acht Jahre alt war, wurde er von seinem Onkel aufgenommen. Dieser förderte seine Ausbildung, schickte ihn auf eine gute Schule und sorgte für die benötigten Schulmaterialien. Leider verstarb auch der Onkel, als Hassan die 8. Klasse besuchte. Der verbliebene Rest der Familie war nicht in der Lage, ihn weiter zu fördern. Irgendwie hat er seinen Realschulabschluss aus eigener Kraft geschafft (nach der 9. Klasse). Seitdem hat er sich als Tagelöhner über Wasser gehalten.

Abulai Suale, 17, Vollwaise. Nachdem Tod seines Vaters versorgte er seine kranke Mutter, bis auch diese verstarb. Daraufhin nahm der älteste Bruder Suale zu sich nach Kpawumo, was war nach seiner Aussage ein Segen war. Er ist glücklich, bei uns ausgebildet zu werden. Wegen der familiären Umstände hat er bisher meist nur sporadisch die Schule bis zur 4. Klasse besuchen können.

Alhassan Ibrahim, 19. Der Tod seines Vaters beendete seine Schulkarriere in der 7. Klasse. Ibrahim hatte niemanden in der Familie, der ihn unterstützen konnte. Er ist der Erstgeborene Sohn seiner Eltern und hält eine gute Ausbildung für sein weiteres Leben für sehr wichtig. Er möchte sich in der Zukunft um seine Geschwister kümmern und ihnen ebenfalls eine Ausbildung ermöglichen.

Alhassan Saidu, 19, ist nie zur Schule gegangen. Seinem Vater wurde vorgeworfen, Voodoo zu betreiben und Imorros Vater damit getötet zu haben. Saidu ist ein sehr guter Freund von Imorro. Sein Vater wurde verbannt und Saidu blieb in Kpawumo, um die Tiere zu hüten. Mit den anderen Kindern die Schule zu besuchen war ihm verboten. Ich kenne ihn schon seit sechs Jahren. Er hat das Schulverbot umgangen, indem er die Tiere auf dem Fußballplatz vor unserer Schule grasen ließ und sich dann in den Eingang setzte, um so dem Unterricht zu folgen.

Dawuda Abdul Somed, 19, hat den Schulbesuch nach nicht bestandenem Realschulabschluss auf Drängen seiner älteren Geschwister beendet, die seit dem Tod seines Vaters für ihn verantwortlich sind. Er möchte sehr gern Schreiner werden und ist froh, nun eine Ausbildungsstelle zu haben

 

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